"Bildung ist wichtig, vor allem wenn es gilt, Vorurteile abzubauen.
Wenn man schon ein Gefangener seines eigenen Geistes ist, kann man wenigstens dafür sorgen, daß die Zelle anständig möbliert ist.
"
Peter Ustinov
„Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.“

Benjamin Franklin


Dienstag, 28. April 2009

Antisemitismus - Ursprung und Definitionsversuch

Was ist Antisemitismus und wo beginnt er?

Ich denke, schon dort, wo man von "Den Juden" oder "Dem Jüdischen Volk" außerhalb des religiösem Kontextes spricht.

Damit beraubt man diese Menschen nämlich schon ihrem Status als Staatsbürger ihres jeweiligen Heimatlandes und reduziert sie auf die wahrscheinlich einzige Gemeinsamkeit, nämliche ihre Religion.

Natürlich hat eine gemeinsame Religion auch immer etwas mit kulturellem Hintergrund zu tun, allerdings ist die Frage, in wie weit sie denn wirklich von dem des Heimatlandes zu trennen ist?
Kann man die Kultur eines Landes oder einer Region überhaupt unabhängig von dessen Einwohnerschaft sehen?
Kultur kommt immer von den Menschen, die diese tragen und wächst nicht an Bäumen oder quillt aus dem Boden.



Beispiel Holocaust:
Die Nazis ermordeten aus ideologischem und politischem Kalkül heraus, neben vielen anderen missliebigen Menschen, sei dies nun in deren religiöser, kultureller, politischer und auch sozialer (asozial kann jeder sein, der sich nicht dem herrschenden sozialen Standard entsprechend verhielt) Ausrichtung begründet, nicht 6. Mio. Juden, sie brachten in erster Linie zusätzlich* 6. Mio. Staatsbürger des eigenen Landes und aller angeschlossenen, besetzten und eroberten Gebiete auf Grund ihres jüdischen Glaubens um.
(Übrigens zählt man auch die ermordeten Sinti und Roma zu den Holocaustopfern, allerdings werden sie meist einfach vergessen...)

Es macht, meines Erachtens, einen gehöriger Unterschied, denn wenn man es in dieser Form ausdrückt, wird doch dadurch vielleicht einmal wirklich klar, dass die "Endlösung der Judenfrage" zwar ein Völkermord war, aber in erster Linie auch am eigenen, deutschen Volk!
Die Distanz, der Sicherheitsabstand, fällt bei dieser Formulierung unter den Tisch.


Wichtig, so denke ich, ist zu wissen, dass der Begriff "Antisemitismus", wie er damals und heute noch praktiziert wird, seine Wurzeln in der zweiten Hälfte des 19. Jh findet, als im Rahmen der aufkommenden, pseudowissenschaftlichen Begründbarkeit der Rassenideologie dieser Begriff für den häufig anzutreffenden Judenhass geprägt wurde und die Bezeichnung "Semiten" zu einem Rassenbegriff verkam.

Nur, der Semitismus selber wurde schon im 18. Jh. lediglich als Kategorisierung für alle Angehörigender semitischen Sprachfamilie kreiert, nicht zuletzt, um sie von der indogermanischen Sprachfamilie abzugrenzen und schließt, wenn er sich auch von Noahs Sohn Sem ableitet, alle Völker der Bibel, also alle im früheren Mesopotanien und darüberhinaus ansässigen Völkergruppen ein.
Die größte noch heute existierende semitische Sprachegruppe ist übrigens Arabisch!

So müsste sich, erstens, strenggenommen, Anti-semitismus gegen alle Angehörigen dieser Sprachgruppe wenden, auch und nicht zuletzt gegen viele, heute moslemischen Menschen, die, paradox, zum Teil ihrerseits nur zu gern dem Antisemitismus fröhnen, zweitens, dürfte es sich bei einer Vielzahl von Angehörigen des jüdischen Glaubens nicht einmal mehr ansatzweise um Semiten handeln.
Bei Semitismus handelt sich also um eine Sprachzugehörigkeit und keinesfalls eine Rassenklassifizierung (muss ich noch ausdrücklich erwähnen, dass es keine Menschenrassen gibt?) Diese wurde ihm eben erst nachträglich angedichtet.
Soviel zur Begriffserklärung.

Da sich aber nun der Begriff Antisemitismus für Antijudaismus und Judenhass eingebürgert hat, unterteilt man ihn zur weiteren Spezifizierung dann in historischen, religiösen, politischen oder psycho-sozialen Erscheinungsformen, jeweils unter zusätzlicher Adjektivierungen, wie christlich, völkisch, rassistisch, sekundär, latent, islamisch oder antizionistisch, je nach dem zeitlichen oder ideologisch begründeten Kontext und der diesbezüglichen Motivation.

Und das ist auch wichtig, denn täte man dies nicht, so liefe man Gefahr, genau die angeblich historische Begründbarkeit des Antisemitismus herbeizureden, welche zum Beispiel die Nationalsozialisten als Alibi nutzten und Antisemiten bis heute nutzen. Auch darf man nie vergessen, dass Antisemitismus kein alleiniges Erscheinungsbild der Rechten Szene ist, sondern durchaus übergreifend und unabhängig von Politik und Ideologie funktioniert.

Im Grunde war, und ist, der einzige gemeinsame Nenner des Judenhasses darin begründet, dass es sich bei dieser religiösen Gruppe um eine, sich nicht durch äußere Einflüsse von ihrem Glauben abzubringende, Minderheit handelt.

So fußt auch die antike Judenverfolgung eben darin, dass das Judentum sich dem, zu dieser Zeit, stark verbreiteten Synkretismus in Bezug auf die Übernahme der Götter der herrschenden Volksgruppe widersetzten.
Einfach ausgedrückt, für die Juden gab es immer nur einen, ihren Gott und einen, ihren Glauben und dies machte sie in den Augen der Herrschenden verdächtig, da Götterkulte und Staatspolitik damals schon eng verwoben war.

So verboten z.B. die Römer den Juden, an denen sie sich die Zähne ausgebissen hatten, nach der Zerstörung des Tempels in Jerusalem, jede weiter Ansiedelung in der Stadt und hoben die damalige Teilautomie in ihrem eigenen Land, dass fürder hin "Palästina" genannt wurde, auf.

Dieses vehemente Festhalten an ihrem jüdischen Glauben und den damit verbundenen Bräuchen führte dann, neben dem Generalvorwurf, sie hätten Christus getötet (nebenbei, Rabbe Jeshua ben Jossof war Jude und wollte mit Sicherheit nie etwas anderes sein!) im Laufe der Zeit zu den im Mittelalter gebräuchlichen Restriktionen, wie Zwangstaufen, Pogromen und Ghettoisierung.
Zu letzerem möchte ich nochmals mit aller Deutlichkeit sagen, dass die weit verbreitete Annahme, die gerne auch antisemitische Alibifunktion erfüllt, die Juden wollten eben unter sich sein und hätten sich deshalb freiwillig separiert, schlicht irreführend, wenn nicht gar falsch ist.
Die gerne dazu als Argument herangezogenen עירוב (Eruv), innerhalb deren symbolischer Grenzen es auch strenggläubigen Juden erlaubt ist, am Sabbat eigentlich verbotene Tätigkeiten zu verrichten, rechtfertigt keineswegs eine gänzliche Trennung einer Religionsgemeinschaft von einer anderen.

Auch spielte aus christlicher Sicht immer auch die Idee eines Fluches oder einer Strafe Gottes eine Rolle, wodurch den Juden die messianische Botschaft verwehrt geblieben wäre.

Noch etwas zu dem immer wiederkehrenden Vorwurf, Juden wären geldgierige Wucherer.
Auch die Wurzeln dieses "Argumentes" finden sich in der Judenfeindlichkeit und sind eben nicht, wie immer gern behauptet wird, genau dafür ein Grund.
Christen war es verboten Zinsen zu nehmen, doch wer verleiht gerne Geld, ohne daran zu verdienen? Juden durften jedoch Zinsen nehmen, also, was lag da mehr auf der Hand, als dass sie sich eben diese Nische suchten?
Besonders wenn man dann noch berücksichtigt, dass ihnen die Aufnahme in die Handwerkszünfte verboten war, die Mitgliedschaft in einer Zunft aber zwingend erforderlich war, um ein Handwerk auszuüben.
Was jüdische Handwerker zwar wohl nicht daran hinderte, ein Handwerk zu erlernen und auszuüben, aber eben nur, wenn überhaupt, ohne die weitreichende soziale Absicherung durch eine Zunft, innerhalb ihrer religiösen Gemeinschaft! Ein Umstand, der wohl zur weiteren unfreiwilligen Trennung geführt haben dürfte.
Es dürfte in Bezug auf die vorwiegend christliche Klientel der Geldverleiher dann auch zu weiterem Hass auf "Die Juden" geführt haben, wenn man überlegt, wie schnell man sich Geld leiht, ohne sicher zu gehen, ob man es auch zurückzahlen kann. Und wer war dann Schuld? Natürlich nicht der ehrenwerte Schuldner, sondern der, auf die Rückzahlung pochende Kreditgeber!

Dass Geschäfte vom Vater auf den Sohn übergehen, und so zu Traditionsunternehmen werden, ist ja kultur-, landes- und religionsübergreifender Usus und bedarf, meiner Meinung nach, eigentlich keiner weiteren Erläuterung, genauso wenig, wie der Umstand, dass es Juden auch nur in den seltensten Fällen (abhängig meist von der Einstellung des jeweiligen Landesfürsten) gestattet war, eine christliche Schule oder Universität zu besuchen.

Wohlgemerkt, bis dahin, also etwas bis ins 18. Jh. war Judenverfolgung und Judenfeindlichkeit (die zum Teil bis zum Aberkennen der Staatszugehörigkeit führte!) noch hauptsächlich, wie im Altertum politisch, so im Mittelalter religös bedingt.
(Spanien bildet da aus dem geschichtlichen Kontext heraus zu verstehende Ausnahme, da die Spanischen Juden unter der maurischen Herrschaft ein vergleichsweise emanzipiertes Leben geführt hatten und somit im Rahmen der Reconquista nach deren Vertreibung unter Sippenhaft genommen wurden.)

Der Rassengedanke kam, wie bereits gesagt, erst im ausgehenen 18. Jh., verstärkt jedoch erst Mitte des 19.Jh. ins Spiel, als man sich einer, nicht zuletzt durch die Französischen Revolution ausgelöste, fortschreitende Emanzipation des Judentums konfrontiert sah.
Generell war es damals Mode die Menschheit in Rassen zu klassifizieren, und so wurde eben aus der religösen Gemeinschaft Judentum, die Rasse der Semiten.
(Und wer nun noch mit dem Argument für die Rassenidiotie in Bezug auf des Judentum mit dem Umstand kommt, dass nach den Gesetzen dieser Religion eben jeder von einer jüdischen Frau geborener Mensch automatisch Angehöriger der Jüdischen Gemeinschaft und somit Jude ist, dann möchte ich dem entgegen halten, dass es meines Wissens bisher nur möglich ist, zu einer Religion zu konvertieren, wie zum Beispiel dem Judentum, mir allerdings bisher noch nicht geläufig war, dass man auch die Volkszugehörigkeit (nicht die Staatsangehörigkeit!) wechseln kann. )

Und, wie man am, wahrscheinlichsten, Ursprung der im Artikel "Des Pudels Kern" behandelten "Protokolle der Weisen von Zion", nämlich, dem sich bereits mit dem aufkeimenden Bolschewismus konfrontierten, zaristischen Russland, erkennen kann, verwischen ab da auch die Grenzen zwischen religös, politisch und rassistisch motivierten Judenhass zu dem, was wir heute vielfach als antisemitischen Generalanklage finden.


Ich kann heute also durchaus die Politik des Staates Israel kritisieren. Warum auch nicht?

Problematisch wird es erst, wenn man die hier lebenden jüdischen Mitbürger dafür zur Verantwortung ziehen will. Bitte, was haben die denn damit zu tun? Oder amerikanische, französische, englische Juden?
Es wäre genauso meschugge, wenn ich einem Katholiken die Einstellung des Papstes vorwerfen würde (okay, der Vergleich hinkt, aber nur ein wenig...) oder Amerikanern irischer oder englischer Abstammung den Nordirlandkonflikt....auf so eine Idee kommt niemand, aber "Die Juden" stecken ja alle unter einem Hut.
Das ist Antisemitismus!

Krönung des antisemitischen und damit rassistischem Wahns ist es jedoch, wie in manchen, pseudodeutschen, Kreisen üblich, auch das Christentum als mosaische und damit fremdländische Religion zu definieren!
Nur weil etwas die gleichen Wurzeln hat, ist es noch lange nicht gleich und, bitte, mit seinem Entstehungsland hat das Christentum kulturell nun kaum noch etwas zu tun.
Außerdem würde dies bedeuten, dass man mal eben über den Daumen gepeilt 1500 Jahr, plus/minus ein paar Jahrhunderte, europäische und somit auch deutsche Geschichte und kulturelle Entwicklung zum Teufel schickt.
Und nicht zuletzt würde kaum jemand auf die Idee kommen, Millionen Christen ihre, rechtmäßige, Staatsangehörigkeit abzuerkennen, genauso wenig, wie es Sinn macht, dies mit Angehörigen des jüdischen Glaubens zu tun.
Glauben existiert nicht regional begrenzt, sondern wird getragen von denen, die diesen Glauben praktizieren.


Eins noch:

Wie, nicht zuletzt, das letzte Beispiel mit dem Christentum zeigt, muss man immer berücksichtigen, dass es sich dabei um , meist willkürliche, Gruppenbegriffe ( Juden, Christen, Moslems, Atheisten, Heiden, "Zigeuner", politisch Andersdenkende, Homosexuelle etc.) handelt, die zudem sehr variabel in der Definition sind. Jede, einem Regime oder anderen Vereinigungen missliebige Personengruppe kann so klassifiziert und konkret benannt werden.

Wenn man generell eine Verfolgung oder gar einen Genozid auf eine solche Klassifizierung reduziert, erweckt man dadurch einerseits den Eindruck einer geballten Gefahr, andererseits schafft man auch eine gewissen Distanz zu den Opfern.

So kann sich dann auch der, glücklichweise, (noch) unbeteidigte Dritte immer sagen:"Schlimm, ja, aber das betrifft mich nicht wirklich."

Jede Art der Diskriminierung beginnt genau da, wo man zuerst eine Gruppe sucht oder künstlich erschafft und ihr dann in verallgemeinernder Weise gewisse gruppenspezifischen Eigenschaften zuschreibt.
Dabei sind die Gründe zuerst einmal völlig irrelevant.
Das Ziel ist aber immer, den Menschen ihre Individualität zu nehmen und sie als Gruppe einer, wie auch gearteten, Wertung unterziehen zu können.

So kann man durchaus rassistische, antisemitische oder sexistische Einstellungen vertreten ohne sich selbst dessen bewusst zu sein. Irgendwann überlagern nämlich die Stereotypen die eigene Wahrnehmung und man denkt überhaupt nicht mehr darüber nach, ob sie denn so wirklich Bestand haben.




* So geht man nach bisherigen Erkenntnissen von einer Gesamtzahl von mindesstens 13 Mio. Menschen aus (neben eben den 6. Mio.Holocaust-Opfern, noch 3.3 Mio. sowjetische Kriegsgefangene + 1000.000 sowetische Zwangsarbeiter, 2.5 Mio. christlicher Polen, 500.000 Jugoslawen, 100.000 Tschechen, 100.000 hauptsächlich deutsche Euthanasie-Opfer und weitere 130.000 deutsche Staatsangehörige als aktive oder passive Widerständler, 1200 Zeugen Jehova und 5000 Homosexuelle), wobei man berücksichtigen muss, dass die tatsächliche Zahl noch höher liegen dürfte, und die deutschen und nicht-deutschen Opfer unmittelbarer Kriegshandlungen dabei noch außen vor sind.



Quellen und Literaturverweise:
Berent Schwineköper (Hrsg.): Gilden und Zünfte. Kaufmännische und Gewerbliche Genossenschaften im frühen und hohen Mittelalter. Jan Thorbecke Verlag, Sigmaringen 1985, ISBN 3-7995-6629-5.

Christina von Braun, Ludger Heid: Der ewige Judenhass; Studien zur Geistesgeschichte,Philo Verlagsgesellschaft, 2006;
ISBN 3-8257-0149-2

Jean Paul Sartre: Überlegungen zur Judenfrage. Rowohlt, Reinbek 1994, ISBN 3-499-13149-8

Theodor W. Adorno /Max Horkheimer: Elemente des Antisemitismus. In: Dialektik der Aufklärung: Philosophische Fragmente. Fischer TB-Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3-596-50519-4

Gunnar Heinsohn: Was ist Antisemitismus? Der Ursprung von Monotheismus und Judenhaß, Eichborn 1988, ISBN 3-8218-0418-1

Rohrbacher, Stefan/Michael Schmidt, Judenbilder. Kulturgeschichte antijüdischer Mythen und antisemitischer Vorurteile, Reinbek 1991. ISBN-13: 978-3499554988

Derek William Lomax: Die Reconquista. Die Wiedereroberung Spaniens durch das Christentum, Heyne Verlag, München 1980. ISBN 3-453-48067-8

Torsten Ripper: Vom Vorurteil zur Vernichtung. Hitler und die „Endlösung der Judenfrage“. , Wochenschau-Verlag, Schwalbach/Taunus 2001, ISBN 3879204705

Weiterführende Links:
Semitische Sprachen auf Wikipedia

Synkretismus in der philosophischen Definition

Jüdische Geschichte und Kultur
Projekt des
Lessing-Gymnasiums, Döbeln.

"Antisemitismus - Judenhass gestern und heute" auf Hagalil.com

Kommentare:

  1. Einfach grossartig, also damit würde ich zu gerne einer uns bekannten Forenhetzrednerin das Maul stopfen, sollte ich ihr jemals im Netz begegnen.

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  2. Danke, Sir, es wäre mir ein Vergnügen! ;-)

    Allerdings denke ich nicht, dass man damit die Hetzer wirklich erreichen kann. Das würde nämlich eine gewisse Einsichtsfähigkeit voraussetzen!

    Lg
    Crow

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  3. Stimmt, gewisse Leute bleiben in ihrem verbohrten denken nur allzu gerne verhaftet, weil es einfacher ist die Probleme auf andere zu wälzen als selber Verantwortung zu übernehmen und vor der eigenen Tür anzufangen.

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  4. Nach sieben Wochen Jerusalem (1985)und Mittelalter-Szene ist dies eine empfehlenswerte Synthese; nur, die orthodoxen Israelis waren uns gegenüber dennoch extrem abgeschottet;und das lag nicht nur an 7unseren blonden Haaren...

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  5. @ Rudhi

    Der Original-Artikel, der diesem Blogbeitrag zu Grunde liegt ist noch um einiges umfangreicher und wesentlich länger. ;-)
    Die unterschiedlichen Strömungen des Judentums, und ihr Verhältnis untereinander, wären allein schon mal eine Abhandlung wert.

    Ich hatte einmal das Vergnügen bei einem Aufeinandertreffen eines Progressiven, mit einem Messianischen Juden, der zu allem Überfluss auch noch aus Bethlehem stammte, zugegen zu sein...holla die Waldfee...

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  6. Ich, der ich den Weg zu deinem Blog über recht merkwürdige Umwege gefunden habe, möchte auch gerne ein großes Lob für diesen sehr aufschlussreichen Beitrag ausdrücken!

    Auch die anderen Beiträge zu diesem Thema waren mir ein Vergnügen zu lesen.

    Ich denke, ich werde hier nun öfters vorbeischauen!

    Mit freundlichem Gruß
    Roland

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  7. @ Roland

    >"...der ich den Weg zu deinem Blog über recht merkwürdige Umwege gefunden habe..."
    Öh...klingt jetzt für mich irgendwie merkwürdig... nichts desto trotz freue mich natürlich, dass dir mein Beitrag gefällt.

    LG
    Crow

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  8. Den ungewöhnlichen Weg, den Roland gegangen ist kenne ich und ich muss sagen, seine Kommentare dort waren sehr fundiert und unglaublich gut geschrieben.

    Wenn ich dann die Antworten gelesen habe.... Man sieht schon deutlich an dem Schreibstil, wes Geistes Kind der Autor ist.

    Und während ich dieses schreibe, sehe ich schon die unflätigen neuen Angriffe die darauf folgen.

    Ich finde deine Artikel in diesem Gebiet ausgesprochen gut Krähe.

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  9. Danke für dein Lob, Hexe!

    Und nochmals Danke für die Aufklärung! ;-)
    Na, wenn mir das neue Stammleser bringt, soll er mal weitermachen. *lol*

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