"Bildung ist wichtig, vor allem wenn es gilt, Vorurteile abzubauen.
Wenn man schon ein Gefangener seines eigenen Geistes ist, kann man wenigstens dafür sorgen, daß die Zelle anständig möbliert ist.
"
Peter Ustinov
„Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.“

Benjamin Franklin


Donnerstag, 18. Juni 2009

Wie Innen, so Außen - Veränderung beginnt bei sich selbst

Vor einigen Tagen wurde ich von einer Bekannten auf einen Film aufmerksam gemacht, den ich bisher noch nicht vollständig gesehen habe, aber um diesen Film geht es mir auch hier gar nicht. Aber es gibt einen Grund, warum ich noch nicht dazu kam ihn zu sehen.
Eingeleitet wird er nämlich mit folgenden Worten:

"Wenn du denkst, dass dort diese kontrollierte Elite ist - dass es diese kontrollierende Hand hinter den Kulissen gibt, die den Planeten in die Zerstörung führt, wenn du denkst, dass das Ende naht, die Apokalypse, Armageddon und unsere Spezies dem Untergang geweiht ist, so sind es nicht sie, sondern du selbst hast es verursacht. Aus gutem Grund: Du entwickelst dich.

Hör auf jeden zu beschuldigen, hör auf, wegen globaler Tyrannei und Naturkatastrophen in Panik zu geraten und sei aufmerksam.
Weil die Welt etwas sagt, sie sagt dir genau, was mit ihr nicht stimmt und wie es behoben werden kann."


Dann wird noch ein Zitat des Augustinus von Hippo eingeblendet:
„Suche nicht draußen! Kehre in dich selbst zurück! Im Innern des Menschen wohnt die Wahrheit."(De vera religione, 39,72)

Mir gehen beide Aussagen nicht mehr aus dem Kopf, weil sie im Grunde einerseits aussagen, was ich denke und andererseits auch für mich den Grund offenbaren, warum die Welt so ist wie sie zur Zeit ist.

Es ist doch so, egal wohin man schaut, die meisten Menschen sind zu sehr damit beschäftigt nach Gründen für die augenblickliche globale, aber auch persönliche Lage zu suchen, dass sie gar nicht darauf kommen, bei sich selber zu suchen.

Nun ist es aber so, dass Leben immer Veränderungen verursacht, wir also allein schon durch unser Dasein unsere Welt verändern (selten zum besseren) und in einen eigentlich stimmigen Organismus eingreifen. Das lässt sich nicht verhindern. Auch nicht durch noch zu gut gemeinte Back-to-Nature-Ambitionen.
Es tut mir auch leid, die Personengruppe, die sich der romantischen Illusion hingeben, unser jeweiligen Vorfahren oder irgendwelche beliebigen Naturvölker wären naturverbundener oder umweltbewusster gewesen oder seien es noch, enttäuschen zu müssen, aber in erster Linie ging und geht es dem Menschen, egal in welcher Epoche, darum, sich selbst zu erhalten.
Egal, ob es sich um Ackerbau betreibende, nomadisierende, von der Jagd oder der Viehzucht lebende oder gar um Erz schürfende und verarbeitende Völker handelte, die Natur wurde ausgebeutet und wenn Felder oder Erzgruben keinen Ertrag mehr brachten, Weideland abgegrast war, Wälder auf Grund der Notwendigkeit von Bau- und Brennholz gerodet waren oder der Wildbestand abnahm, zog man weiter, um anderswo von neuem zu beginnen. Auch denke ich nicht, dass sich zum Beispiel, die für ihre Schmiedekunst berühmten keltischen Stämme viel um Ozonloch und Luftverschmutzung gekümmert haben. Der einzige Unterschied mag darin bestehen, dass Menschen, die unmittelbar in und von der Natur leben, mehr Kenntnisse über eben diesen Lebensraum und auch einen anderen Bezug zu Flora und Fauna haben. Aber, wenn einem Angehörigen irgendeines archaischen oder auch aktuellen Stammes zum Beispiel ein Rudel Wölfe, Kojoten, oder sonstiger Wildtiere zu nah auf die Pelle rückt oder gar die Lebensgrundlage beeinträchtigt, wird der sich genauso wenig, wie ein "moderner" Mensch damit abfinden und sich sagen, dass dies eben natürlich ist, sondern etwas dagegen unternehmen.
Dies war aber auch in früheren Zeiten (noch) kein großes Problem, da die Weltbevölkerung recht klein und dementsprechend viel Raum vorhanden war. Während also andernorts erneut gerodet, erschürft, gejagt wurde, hatte die Natur in dem bereits ausgebeuteten Landstrichen Zeit sich zu regenerieren.
Nachfolgend zur Veranschaulichung einige Fotos aus dem Neandertalmuseum in Mettman, welche die Weltbevölkerung in Relation zur Erdmasse zu unterschiedlichen Zeiten darstellen.


Vor 10000 Jahren



Vor 2000 Jahren


1850


2006

Wie man nun unschwer an dem letzten Bild erkennen kann, ist heutzutage kaum noch Platz zum Ausweichen gegeben. Ändern kann man das nicht. Aber man kann lernen, die Konsequenzen daraus zu ziehen und zu lernen damit zu leben.
Klar, bei knapper werdenden Ressourcen und immer größer werdenden Bevölkerung gewinnen Umweltschutz und alternative Energiequellen immer größere Bedeutung. Allerdings muss man auch berücksichtigen, dass man die knapp 7 Milliarden Menschen nicht allein mit ökologischer Landwirtschaft satt bekommt. Man kann also über die großen Monokulturen, wie man sie in den USA oder Russland vorfindet, denken was man will, notwendig sind sie aber trotzdem. Man kann den Menschen schließlich genauso wenig das Essen verbieten wie das atmen. Die Frage sollte vielmehr sein, um welchen Preis und ob die Ressourcen unbedingt in den Händen einiger weniger Großkonzerne liegen sollten.


Und hier komme ich wieder zu dem Inhalt des Eingangs gebrachten Zitats:
Egal ob es um genetisch manipulierten Saatgut oder Lebensmittel handelt, um knapper werdende Ressourcen, dem dahinsiechenden Finanzmarkt, Krankheiten, wie HIV oder der augenblicklichen Grippe, Subtyp A/H1N, handelt, sie sind Symptom und nicht Ursache unserer Probleme. (Die Pandemie war übrigens klar voraussehbar. Wen das wundert, oder gar eine Verschwörung der Pharmalobby vermutet, sollte sich bitte noch einmal das letzte, der obigen Fotos ansehen und zusätzlich bedenken, dass durch Fernreisen und Transatlantikflüge die Welt zusammen gerückt ist.
Immerhin wurden dank der modernen Medizin und der bösen pharmazeutischen Industrie seit der Spanischen Grippe, 1918, trotz vermehrter Fernreisen die Zahl der Todesopfer bei den vergleichbaren Influenzapandemie erheblich eingedämmt.


Dies sind nun nur einige Beispiele, bei denen man ständig auf irgendwelche kruden Theorien stößt, die belegen sollen, das dies oder jenes von irgendjemand zu beliebigen Zweck initiiert wurde.
HIV und Influenza: Klar, Pharmalobby und Weltregierung wollen die Menschen in Angst und Schrecken versetzen, mit Hilfe, irgendwelcher, im Labor gezüchteten Viren, entweder mit bereits hergestellten Medikamenten Kasse machen oder gar die Bevölkerungszahl reduzieren.
Nahrungsmittel und Wasser: Klar, die organisierte Nahrungsmittelmafia will die Macht an sich reißen oder die Menschen durch untergeschobenes Genfood vergiften oder genetisch optimieren.
Europäische Union: Ein Schritt zur Entmündigung der souveränen Staaten mit dem Endziel das Volksbewusstsein der einzelnen Länder zu vernichten und damit den Weg für die Weltregierung zu ebnen.
Wirtschaftskrise und Arbeitsplatzmangel: Natürlich sind die raffgierigen Unternehmen und Bankiers und "Überfremdung" schuld.

Die Liste könnte beliebig weiter geführt werden...


Der Punkt ist aber der: Wenn wir selber nicht endlich aufhören, hinter allem und jedem einen meist sehr unsichtbaren Drahtzieher zu suchen, werden wir den Zeitpunkt versäumen, an dem wir noch aktiv gegensteuern können, um eine, wie auch gearteten globalen Katastrophe abzuwenden.
Wir sind verantwortlich und die Tendenz diese höchst eigene Verantwortlichkeit auf andere abzuwälzen, mag uns zwar kurzfristig ein wenig Luft machen, aber ändern tut das nichts.

Wenn es mir stinkt, dass einige Nahrungsmittel-Monopolisten scheinbar machen können, was sie wollen, wer hindert mich, deren Produkte zu boykottieren?
Gen manipuliertes Saatgut? Leute, dann kauft die daraus gewonnenen Erzeugnisse nicht. Ach, fehlende Kennzeichnung hindert euch daran, diese auszumachen? Ja, dann kauft generell nur noch Lebensmittel, die entsprechend gekennzeichnet sind.
Milchmultis wird Ausbeutung der Milchbauern vorgeworfen, aber das chemisch schmeckende Zeug aus den Plastikbechern wird trotzdem gekauft und wenn die Milchpreise steigen, schreit man rum. Ähnlich sieht es auf dem Fleischmarkt aus. Man ist entsetzt über Massentierhaltung, aber wehe, wenn die Preise für Fleisch steigen würden, sodass man sich nicht mindesten jeden zweiten Tag ein Stück Fleisch oder Wurst gönnen kann.
Man sollte nie die Macht des Endverbrauchers unterschätzen!

Wenn Verordnungen oder Gesetze bedrohlich erscheinen, dann informiert man sich darüber.
Bestes Beispiel ist augenblicklich der Lissaboner Vertrag.
Großes Gezeter, von Abschaffung der Volkssouveränität ist die Rede, aber die Tatsache, dass der Vertrag bisher auf Grund eines einzigen Mitgliedslandes, nämlich Irland, nicht ratifiziert werden konnte, wird gerne verschwiegen, weil es nämlich zeigen würde, wie mächtig doch auch in einem Staatenbündnis der einzelne Staat sein kann. Wenn man das unter Entmündigung versteht, dann immer her damit.

Anderes Beispiel ist der, bereits schon einmal an anderer Stelle von mir erwähnte Codex Alimentarius.
Viele sprichen davon, jeder befürchtet das schlimmste, aber keiner macht sich die Mühe, das Ding einmal zu lesen. Lieber liest man über den Codex. Das führte vor kurzem dazu, dass ein Aufschrei der Entrüstung nicht nur durch die Heidenszene gellte, weil angeblich durch zu Hilfe nahme des Codex die Inhaltsstoffe verschiedener Naturheilmittel, unter anderem Schüsslersalze, Vitaminpräparate, Bachblüten und anderer homöopathischer Präparate derart begrenzt werden sollten, dass sie ihre Wirksamkeit einbüßen würden. Verdächtigt wurde vielerorts die Pharmalobby. Mit solchen Seiten wurde zum Kampf für die Rettung der Naturheilverfahren geworben.
Was war? Nichts war!
Die Meldung stellte sich als Hoax heraus, auf den sehr viele Menschen aus Unkenntnis und in Panik herein fielen, anstatt sich mal den Codex zu Gemüte zu führen oder auch nur einmal logisch darüber nachzudenken, dass es sich bei einigen der angeblich betroffenen Erzeugnisse ohnehin, amtlich gesehen, nur um Nahrungsmittelergänzugsstoffe und mit nichten um Medikamente handelt. Aber Hauptsache, man hatte was zum aufregen...

Auch Information liegt in der Eigenverantwortung. Und bitte dann an der Basis und aus seriösen, möglichst breit gefächerten Quellen. (nicht bei Infokrieg.tv oder ähnlichem, bitte!)

Aber, ich denke, das Problem ist noch viel schwerwiegender. Mir kommt es manchmal so vor, als würden es mehr Befriedigung verschaffen, den anderen, den Nachbarn zu belauern und sich lieber von ihm abzugrenzen, als auf ihn zu zugehen und ihm die Hand zu reichen. Statt Hand in Hand die Probleme anzugehen, schiebt man sich gegenseitig die Schuld zu oder man schielt ein wenig neidisch auf den anderen, weil bei dem manches anders, vielleicht besser läuft, aber anstatt nach derselben Verbesserung bei sich zu streben, wirft man den angeblich Verantwortlichen vor, versagt zu haben.

Auf dem Bildungssektor sieht man es z.B. sehr deutlich. Man beklagt sich, dass wegen hohem Migrantenanteil und überarbeiteter Lehrkörper die Situation auf den Schulen teilweise kaum noch ein erträgliches Lernen zulassen, aber dass Bildung schon im Elternhaus beginnt und da besonders, was Lernbereitschaft und den sozialen Umgang miteinander betrifft, lässt man unter den Tisch fallen. Wenn Kinder oder Jugendliche jemanden mobben, weil er anders aussieht oder anders spricht, als man selbst, dann liegt das nicht an dem Anderen, sondern, meiner Meinung nach, daran, dass schon zu Hause irgendetwas falsch vermittelt wurde.
Eben auch Eigenverantwortung und Respekt kann man lernen, aber eben nicht erst mit Schuleintritt. Die Weichen müssen schon in der frühen Kindheit gelegt werden, wobei einige mehr Zeit brauchen als andere.

Noch ein Beispiel:
Obama
Schon während des Wahlkampfes kam plötzlich von irgendwoher (ich habe da schwer die Bildzeitung in Verdacht) der Göbbelsvergleich auf, nur weil der Mann eine Rede frei halten konnte, die Massen bewegte und Charisma hatte und Inhalte vermittelte (was ich dem Goebbels mal einfach so abspreche. Dem hat nach drei Sätzen eh keiner mehr zugehört oder verstanden, was der eigentlich sagen wollte. Worthülsen produzieren und sich inzenieren konnte er natürlich gut, so ohne Talent wird man ja nicht Reichspropagandaminister.)
Dann gewinnt der Mann die Wahl und ich freue mich, weil er einerseits kein fanatisch evangelikaler, trockener Alkoholiker mit Bildungsschwäche zu sein scheint, sondern ein offener, fortschrittlicher Mensch und andererseits, als erster schwarzer Präsident der USA, geschichtlich gesehen, bedeutsam sein dürfte.
Aber schon ging der Tanz los.
Erstens schien gerade der letzte Aspekt, zumindest für die Nachrichtensprechern hierzulande, fast schon peinlich, denn plötzlich hörte ich wieder das seit Jahren nicht mehr gebräuchliche Adjektiv "farbig" anstatt einfach "schwarz" in Bezug auf seine Hautfarbe, zweitens wurde er auf einen Sockel gestellt und als Messias der westlichen Welt verkauft.
Hallo, wie gesagt, er ist mir als sogenannter "mächtigster Mann der Welt" [sic] um längen sympathischer als sein Vorgänger, aber der Mann ist und bleibt Amerikaner und wird also in erster Linie mal amerikanische Interessen vertreten.
Aber, nee, für die einen ist er eben der Heilsbringer, in den jetzt illusorische Hoffnungen gesetzt werden, für die anderen der willkommene Buhmann.

Super, egal wie man es dreht, man hat wieder einen, der es richten oder eben hinrichten wird. Einen Verantwortlichen.

Bevor ich mich hier in meinem Rundumschlag noch weiter ergehe, zurück zu den beiden obigen Zitaten.

Wie ich nun wirklich erschöpfend dargelegt habe, läuft nicht alles wie es eigentlich für diese Welt am besten wäre.
Aber den Schwarzen Peter jetzt irgendwem in die Schuhe zu schieben, spricht einfach von einem Verkennen der Tatsachen. Nicht sie sind es, die diese Welt beherrschen, sondern wir alle. Wir sind das Problem und nur wir selbst sind die Lösung.

Die bestehenden Konflikte und Problem können nur von uns gelöst werden, von jedem von uns. Aber nicht irgendwo dort draußen, sondern wie Augustinus von Hippo es sagt, zu aller erst bei uns. Wir müssen zuerst unsere innere Einstellung ändern, wenn das hier noch etwas geben soll.
Denn, darüber sollte man einmal nachdenken, all das, was ich hier beschrieben habe, hat seine Ursache in unserem Innenleben. Was wir bei anderen bemängeln, ist, was unsere eigenen Defizite ausmacht. Wenn wir also anderen Egoismus, Gier, Neid, Gleichgültigkeit und Machtstreben kritisieren, nebenbei bemerkt, durchaus menschliche Charakterzüge, dann sollten wir bei uns anfangen, eben an diesen Verhaltensweisen zu arbeiten und sie zu überwinden. Wir werden den Anderen nicht ändern können, aber wir können uns ändern, jeder für sich. Wir sind der Spiegel unseres Planeten und er spiegelt unsere innersten Zustände. Wie Innen so außen.

Ich denke, wenn man sich selber verliert, verliert man auch den Bezug zu seiner Umwelt, zu seinen Mitmenschen und damit zur Natur und der Erde. Nachdem ich, wie gesagt, mehrere Tage über die beiden Zitate nachgedacht habe, denke ich, darin liegt unser Hauptproblem und damit auch das unserer Erde.
Bedenken sollten wir allerdings, dass sie uns nicht wirklich braucht. Wären die Menschen von einem Tag auf den anderen verschwunden, würde das kaum ins Gewicht fallen. Andererseits, würde die Erde morgen nicht mehr bestehen, wären wir ganz schön ins Knie gefickt (verzeiht die harten Worte, aber anders kann man es kaum ausdrücken).
Es wird also Zeit, dass wir aufwachen.


Wir sind die Weltregierung.
Wir sind die Strippenzieher.
Wir sind die Männer und Frauen hinter dem Vorhang.
Wir allein tragen die Verantwortung.

Macht was draus.

Kommentare:

  1. Liebe Krähe,

    erst jetzt eben habe ich diesen Beitrag bei Dir entdeckt und ich finde ihn ganz großartig.

    Bei den ganzen Verschwörungstheorien habe ich auch immer das Gefühl, dass sie nur ablenken wollen, z.B. auch davon sich selbst bewusst zu werden, was man bewirken und ändern könnte.

    Liebe Grüße,
    Astraryllis.

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  2. Liebe Astraryllis,

    Vielen, lieben Dank für dein Lob.

    >Bei den ganzen Verschwörungstheorien habe ich auch immer das Gefühl, dass sie nur ablenken wollen, z.B. auch davon sich selbst bewusst zu werden, was man bewirken und ändern könnte.

    Dem stimme ich, nach intensiver Beschäftigung mit der Thematik, vollkommen zu.
    Ich gehe sogar davon aus, dass der Glaube an die Existenz einer Weltverschwörung die einzige, eigentliche, selbstverursachte Weltverschwörung ist.

    Aktiv handeln wird dadurch ja unterschwellig als völlig nutzlos abgetan, weil man ja "hilflos" gegenüber ihnen wäre. Wie bequem.

    Ich gehe allerdings noch einen Schritt weiter, weshalb ich ja im Titel das aus den Sieben Kosmischen Gesetzen stammende Prinzip der Entsprechungen: "Wie Innen, so Außen" heranzog.
    So danke ich, dass bereits die Art der inneren Einstellung auf die Welt, sie beeinflusst. Ist die Haltung destruktiv und voll Hoffnungslosigkeit oder aggressiv und voll Misstrauen, wird sie genau dies widerspiegeln, ist man jedoch voll Hoffnung, Liebe und Willen zum Positiven, wird auch dies reflektiert.
    Man darf nicht trennen zwischen Aktion und Reaktion.

    Lieben Gruß
    und noch einen schönen Sonntag
    Crow

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